Sashanna`s Gefährte und Burgherr
Info:
Im Jahr 2006 wurde Burg Assum von mir gegründet, mit dem Ziel allen Interessierten Menschen umfassende Informationen zum Thema Mittelalter anzubieten. Ob Ihr Wissenswertes über das Leben, Ritter, Waffen oder Literatur und vieles mehr begehrt, dort ist es zu finden. Mehr als dreihundert Burgbewohner sorgen für eine Wissensansammlung die ihresgleichen sucht. Sicherlich ist nicht alles in dieser Burg vorhanden, aber im Laufe der Zeit kommen immer weitere Informationen, Artikel und Links hinzu. Wir freuen uns auf jeden neuen Beitrag von jetzigen und zukünftigen Burgbewohnern.
Die ein oder andere Besonderheit zeichnet diese Burg aus. Als Beispiele mögen hier dienen, dass es einen sogenannten "Burghandel" gibt. In diesem Bereich wir exklusive für Burgbewohnern mit Anbietern ein prozentualer Preisnachlass abgesprochen, oder der Bereich "Verbündete" in dem alle interessanten Webseiten aufgenommen werden, die gerne mit uns einen Banner- und Informationsaustausch realisieren wollen.
Weitere Highlights:
Ein Seelenfänger für Burgbewohnern
Leseempfehlungen
Berichte über Burg- und Mittelalterfeste
Tipps und Aktionen
Eine Tavernenübersicht
Waffenkunde
Eine Übersicht der Fechtschulen in Deutschland
Regelmäßig im Frühjahr - Verlosungen von Eintrittskarten für Mittelalterfeste
1 bis 2x im Jahr Burgtreffen
copyright - Elidan / Bellator - Burg Assum
Wikinger:
Wikingische Kleidung, jedenfalls die Grundausstattung, war aus Stoff gefertigt, oberstes Prinzip war Zweckmäßigkeit. Die Männer trugen Hosen, die entweder lose herunterhingen ( wie heutige Herrenhosen ) oder mit dem Fu verbunden waren ( wie Skihosen). Auch Pumphosen oder Kniebundhosen existierten. Unter der Hose trugen sie eine Unterhose. Den Oberkörper bedeckte eine Tunika, die bis hinunter zu den Oberschenkeln reichte. Möglich war auch ein Hemd mit viereckigem Halsausschnitt und langen Ärmeln. Den Kopf schützte eine Kappe aus Filz oder Leder oder auch- besonders auf See gebräuchlich- eine Kapuze, deren Unterteil über die Schulter fiel. Die Schuhe in Stiefelettenform waren aus Leder gefertigt und bisweilen durch eine Sohle verstärkt, eine durch Schlaufen geführte Kordel hielt sie über dem Knöchel zusammen. Mäntel im heutigen Sinne gab es nicht, dafür Umhänge aus einer einzigen Stoffbahn, die mit ovalen Broschen zusammengehalten wurde. Auch bei der Frauenkleidung dominierten die Nützlichkeitserwägungen. Ob es schon Unterwäsche gab, ist nicht bekannt. Wichtigstes Kleidungsstück war ein knöchellanges Gewand, da sich über beiden Brüsten öffnen ließ um Säuglinge jederzeit stillen zu können. über diesem Gewand trug die Frau eine Art Schürze, ein quadratisches Stück Stoff, das bei entsprechender Breite um den ganzen Körper geschlungen wurde. Als Haartracht wählte die Wikingerfrau den "Pferdeschwanz" oder einen Knoten. Die Haare waren, bei verheirateten Frauen, mit einer Art Kopftuch bedeckt. Um die Schultern ließ sich ein Schal legen, dessen Enden über der Brust mit einer Brosche oder Fibel zusammengeheftet waren. Männer- wie Frauenkleidung war " handgemacht": Spinnen, Weben, Schneidern waren Tätigkeiten, die zu Hause ausgebt wurden. Man verstand sich auch darauf, Textilien durch Walken wind- und wasserabweisend zu machen und sie antibakteriell ( mit Walnußsud ) zu behandeln. Sogar das Daunenfutter war schon erfunden: Winterkleidung wurde aus doppelten Stoffbahnen gefertigt, zwischen die eine Füllung aus Daunen und Federn eingelegt war. Wer konnte, holte sich natürlich in prächtigere Gewänder. Ein Hang zum Kleiderluxus war den Wikingern eigen, jedenfalls den Wohlhabenden unter ihnen. Zu der kostbaren Ausstaffierung mussten Importe herhalten: Samt, Seide, Scharlach und edle Pelze. Frauensache war es dann wiederum, sich mit Ringen, Armreifen und edel ausgestalteten Broschen zu schmücken.
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