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Der heilige Patrick von Irland
[size=16][font=Times New Roman][justify][b]Der St. Patrick's Day [/b]

... ist der am 17. März begangene Gedenktag zu Ehren des irischen Nationalheiligen St. Patrick. Er war der erste christliche Missionar in Irland. Der 17. März ist ein gesetzlicher Feiertag in der Republik Irland, in Nordirland, im britischen Überseegebiet Montserrat sowie der kanadischen Provinz Neufundland. Der St. Patrick's Day wird weltweit von Iren, irischen Emigranten und zunehmend auch von Nicht-Iren gefeiert. In Dublin und den meisten anderen irischen Städten machen große Paraden und vielfältige laute Aktivitäten den St. Patrick's Day zu einem bunten Volksfest. Die weltweit größten Paraden finden in Dublin, New York, Boston, New Orleans, Chicago, Manchester und Savannah statt; und selbst in der britischen Hauptstadt London finden jährlich eine Parade und ein Festival statt.

Am 17. März ist Grün die vorherrschende Farbe der feiernden Iren in aller Welt; in einigen Städten (z. B. Chicago) werden am St. Patrick's Day sogar die Flüsse grün eingefärbt. Auch Bier (aber nicht das irische Guinness) wird an diesem Tag manchmal grün eingefärbt.

Als christlicher Feiertag wird der St. Patrick's Day vor allem in der Römisch-Katholischen Kirche sowie der Church of Ireland, einer anglikanischen Kirchengemeinschaft begangen. Weil dort der St. Patrick's Day in die Fastenzeit fällt, ist den Iren an diesem Tag eine Fastenpause erlaubt.

Im Jahr 2008 wurde der Feiertag von der römisch-katholischen Kirche auf den 15. März vorverlegt, da er sonst in die Karwoche gefallen wäre, was aber den Feiertag der Republik Irland nicht betrifft. Dieses Phänomen tritt nur sehr selten auf, zuletzt im Jahre 1940 und das nächste Mal im Jahre 2160.



[b]Der heilige Patrick von Irland[/b]

Der heilige Patrick von Irland [i](lat. Magonus Sucatus Patricius, * Ende 4./Anfang 5. Jh. in Bannaventa Berniae in Wales; † 17. März 461 oder 493 in Irland)[/i] war Missionar und gilt in Irland und in Island als Nationalheiliger.

Sein ursprünglicher Name war Patrick Maewyn. Er wurde in Wales geboren (das genaue Geburtsjahr ist unbekannt; wenige Anhaltspunkte seines Lebenslaufs bieten Patricks eigene Schriften). Plündernde Iren verschleppten ihn im Alter von 16 Jahren und brachten ihn vermutlich im Jahr 405 als Sklaven nach Irland. Dort habe er Trost im Christentum gefunden.

Andere Legenden erzählen, er war der Sohn von Caponius, einem römischen Soldaten, der in der römischen Provinz Britannia stationiert war; demzufolge besaß er den katholischen Glauben und war stolz auf seine Religion. Vom Bauernhof seiner Eltern wurde er von irischen Sklavenjägern in die nordirische Provinz Ulster gebracht. Trotz seines schweren Lebens als Schafhirte lernte er das raue Land zu lieben. Nach etwa sechs Jahren soll ihm ein Engel verkündet haben, dass er fliehen solle. Er wagte die Flucht und verbrachte daraufhin zwölf Jahre in einem Kloster in Auxerre (Frankreich), wo er zum Priester ausgebildet wurde und den Namen Patrick annahm.

Sein Ziel war es, nach Irland zurückzukehren, um die Heiden Irlands zu bekehren. Eines Nachts habe er Stimmen gehört, die ihn nach Irland zurückriefen und die er als die Stimmen des irischen Volkes zu erkennen meinte, die ihn baten zurückzukommen. Papst Coelestin I. soll Patrick 432 als Bischof nach Irland gesandt haben. Es wird erzählt, er habe bei einer Predigt die Insel von allen Schlangen befreit und dies nicht nur mit der Macht seiner Worte, sondern unter tatkräftigem Einsatz seines Bischofsstabes. In Wahrheit hat es im nacheiszeitlichen Irland nie Schlangen gegeben; [i]„Die Vertreibung der Schlangen“[/i] ist bildlich gemeint und steht für die Vertreibung des heidnischen, naturreligiösen Glaubens (möglicherweise bekamen z. B. Druiden bei ihrer Weihe Schlangen eintätowiert).

Er gründete Klöster, Schulen und Kirchen im ganzen Land und übte seine Missionstätigkeit bis zu seinem Tod am 17. März 461 aus. Als er im County Down starb, hatte er tausende Iren zum christlichen Glauben bekehrt. Patrick hatte aber nicht nur seine Religion mitgebracht, sondern auch seine Bildung. Geschichten wurden nun niedergeschrieben und nicht mehr mündlich überliefert. Seine eigene Lebensgeschichte wurde allerdings erst im 8. Jahrhundert rezipiert.


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