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Festival Mediaval - 06. bis 08. September 2013 - Selb

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Spielleute



Spielleute, Konzerte und Auftritte 

 

 
 

Vorhandene Spielleute:

Mundräuber

 
"Windsheimer Schulmassder"

Windsheimer Schulmassder

 
... haben zwei Schwerpunkte:
=> zum einen Mittelalter beginnend vom 12. Jahrhundert ("Cantigas de Santa Maria")
     über "Walther von der Vogelweide" (Palästinalied) "Oswald von Wolkenstein" (u.a. "Nu ruh mit Sorgen", "Wach auf", "Hebt auf und lasst uns trinken")
    Einiges aus dem "Glogauer Liederbuch" ("All voll") alles in eigenen Bearbeitungen bzw. Gitarrensätzen, Vokalsätzen, Dudelsack, Drehleier.
    Ich baue meine Instrumente zum Teil selbst (Drehleier, Wappengitarre, Knickhalslaute siehe HP)
 
=>Der andere Fokus liegt auf der Pflege der fränkischen Musik (Sammlung  "Freiherr von Dithfurt"  18.19. Jh.)
     Ein "Special" ist dabei die Aufführung der fränkischen Weihnacht (Weihnachtsgeschichte von Hans Mehl in fränkischer Mundart)
     unterlegt mit mittelalterlichen & fränkischen historischen Weihnachtsliedern.

 
 
Musica Vulgaris

Musica Vulgaris, Spielleute für alte Musik sind ein Ensemble für Mittelalter- und Folkloremusik. Musica Vulgaris sind Detlef und Holger Fischbuch, nebst Frank Kummer, der als langjähriger Freund und Weggefährte schon fast zur Familie gehört. Die drei sympathischen Musiker stammen aus dem Norden Hessens, dem märchenhaften Land zwischen Werra und Fulda. Dort, wo sich Fuchs und Hase noch „gute Nacht“ sagen und Frau Holle auf dem Hohen Meißner ihre Betten ausschüttelt.

Seit 2005 ist das Ensemble musikalisch unterwegs und absolviert zahlreiche Live-Auftritte zu Banketten, Märkten, historischen Festen und Konzerten. Bereits seit ihrer Jugend, Ende der 80er Jahre, musizieren sie zusammen in verschiedenen Rock- und Folkformationen. Heute widmen sie sich dem Studium traditioneller Instrumente, wie Drehleier, Sackpfeife und Harfe.

Unter ihren Künstlernamen Ariweyet, Henricus und Meister Enzo erzählen sie Geschichten von edlen Damen, rauflustigen Recken, listigen Bauern und den oft gar nicht so artigen Kirchenleuten. Mit Interpretationen überlieferter Melodien des Mittelalters, der Renaissance bis hin zur Romantik, gemischt mit Elementen europäischer Folklore, spannen sie einen abwechslungsreichen Bogen von der Musik der Minnesänger bis zur Moderne. Ihre eigenen folkloristischen Stücke binden Sie dabei nahtlos in ihr unterhaltsames Programm ein und unterstreichen mit Charme, Wortwitz und Spielfreude, dass traditionelle Volksmusik keines Wegs von gestern sein muss.
Musica Vulgaris brauchen keine Bühne und keine Technik. Sie suchen gern die Nähe zum Publikum. Dabei wirken ihre Vorträge niemals aufgesetzt oder aufdringlich, sondern passen sich stimmungsvoll als wahrer Augen- und Ohrenschmaus in das Gesamtgeschehen mittelalterlicher Märkte, festlicher Bankette oder als „Walking-Acts“ zu Straßenfesten oder Festivals, ein.

 
Barde Knud Seckel - Link neues Fenster

Knud Seckel ist als Minnesänger bundesweit bekannt geworden. Durch Studium (Musikwissenschaft, Romanistik und Kunstgeschichte) und Erfahrung bei diversen Gruppen (Wünnespîl, Trecento, Wildwuchs...) weiß er in die Tiefen des Mittelalters inhaltlich und musikalisch zu entführen. Minnelyrik, Vagantenlieder, Ependichtung (u.a. Nibelungenlied) und Tanzmusik des Mittelalters spiegeln eine Atmosphäre aus der Stauferzeit wieder. Seine tönende, lyrische Stimme verleit Liedern eine geheimnisvolle Eleganz.

Doppelsieger im Minnesängerwettstreit 2007, Aufführung des Sängerkrieges auf der Wartburg seit 2006, Sieger beim Minnesängerwettstreit 2008, „Minnesänger des Jahres 2009“

 
Des Minnesangs Frühling - Link neues Fenster

Höfische Musik und Unterhaltung des Mittelalters
für Konzerte, Events, öffentliche und private Feiern.

Das Ensemble Minnesangs Frühling bietet Ihnen zur musikalischen Untermalung Ihrer historischen Veranstaltung ein breites Spektrum der Möglichkeiten, ob zeitlich passendes Programm für einen mittelalterlichen Markt, buntes lebhaftes Spielmannstreiben oder aber höfische Musik für Bankette. Auch für themengebundene Events kommen wir Ihren Wünschen gerne entgegen.
Laute Schalmeienklänge oder Minnigliches, mitreißende Instrumentalstücke, Lieder von Walther von der Vogelweide, Neidhart von Reuental, die Cantigas de Santa Maria, die Carmina Burana – wir schöpfen aus einem Repertoire, das einen Zeitraum von ca. 1150 bis 1400 umfasst, und stellen Ihnen den passenden musikalischen Rahmen für ihr Projekt zusammen. Wir verwenden Repliken historischer Instrumente, wie Drehleier, Dudelsack, Schalmei, Harfe, Saz, Flöten und Perkussion, und präsentieren Ihnen das Programm in der Epoche angemessenen Gewändern, mit entsprechender Ausstattung. Ein zarter, frischer Hauch weht durch die Musik und Dichtung des Mittelalters. Minnesangs Frühling versteht es eine dichte Atmosphäre gefüllt mit Sehnsucht und Schmerz, Freude und Frust, Lust und Leid zu erzeugen.

 
Spielleute Rabensang - Link neues Fenster

Die Gruppe Rabengesang sind in der Grundbesetzung vier Musikanten. Sie können jedoch auf Anfrage 2 - 6 Musikanten buchen.
Wir bieten im Spektrum der „Alten Musik“ verschiedene Programme aus mittelalterlicher und orientalischer Zeit, sowie Musik der Renaissance, Volksweisen und auch Tänze. Für den Raum Norddeutschland bieten wir zusätzlich ein plattdeutsches Programm an.

 
 

Spielleuteübersicht - Niewergin / Medieval Agentur Hamburg

 

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Mittelalterliche Spielmannskultur

Die hochmittelalterliche Spielmannskultur entstand gegen Ende des 11. Jahrhunderts zunächst südlich und nördlich der Pyrenäen und breitete sich im Verlauf des 13. Jahrhunderts über ganz Westeuropa aus. Die ältesten Bezeichnungen der Spielleute sind joglar und jogleor. Sie unterhielten ein zahlungskräftiges Publikum durch möglichst spektakuläre Kunststücke. Unter diesen Spielleuten befanden sich spätestens seit Anfang des 13. Jahrhunderts auch Instrumentalspieler. Der Minnesänger Guiraut de Calancon zählt in dieser Zeit bereits neun Instrumente (Fidel, Harfe, Drehleier u.a.) auf, die von jongleurs gespielt würden.

Aufgrund der Quellenlage ist es leider nicht möglich, die Wurzeln dieser frühen Instrumentalmusik im Abendland näher zu beschreiben. Jedoch sind aus dieser Zeit eine stattliche Anzahl bildlicher Darstellungen von Spielmannsinstrumenten erhalten. Dazu zählen außer den Reliefen an Kathedralen und Buchilluminationen auch eine Reihe von Abbildungen in musiktheoretischen Traktaten. Herrad von Landsberg hat in ihrem Hortus deliciarum ebenfalls Musikinstrumente abgebildet wie die Harfe und eine Drehleier (Organistrum oder Symphonia)

Diese finden sich in erster Linie als Miniaturen in Prachthandschriften, von denen die berühmteste eine Ausgabe der spanischen Cantigas de Santa Maria[1] aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ist. Dieser Codex enthält (neben einer mehr als stattlichen Liedersammlung) eine ganze Reihe von Illuminationen, die Musiker (meist paarweise) mit diversen Instrumenten zeigen. Auftraggeber dieser Handschrift war König Alfons X. von Leon und Kastilien († 1284).

Etliche schriftliche Quellen bezeugen, dass sich unter den jongleurs und spilleuten im Verlauf des 13. Jahrhunderts auch fahrende Instrumentalmusiker befunden haben.

In diesem Jahrhundert erfolgt aber bereits auch ein sehr deutlicher Aufschwung der Städte. Diese werden neben den jeweiligen Landesherrschern nach und nach zum zweiten Förderorgan von Instrumentalmusik, indem sie Stadt"pifer" oder - "dromper" in ihre Dienste nehmen. Musikantenzünfte finden sich seit 1288 (Nikolaibruderschaft in Wien).

Somit waren die entscheidenden Weichen für den neuzeitlichen Instrumentalmusiker bereits im 14. Jahrhundert gestellt.

Daneben bildet sich in den Landsknechtsheeren seit dem 15.& nbsp;Jahrhunderts der militärische Spielmannszug.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spielmann_(Musiker)

 
 

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