Spielleute, Konzerte und Auftritte
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Vorhandene Spielleute: |
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"Windsheimer Schulmassder"
... haben zwei Schwerpunkte:
=> zum einen Mittelalter beginnend vom 12. Jahrhundert ("Cantigas
de Santa Maria")
über "Walther von der
Vogelweide" (Palästinalied) "Oswald
von Wolkenstein" (u.a. "Nu ruh mit Sorgen", "Wach auf", "Hebt auf und
lasst uns trinken")
Einiges aus dem "Glogauer
Liederbuch" ("All voll") alles in eigenen Bearbeitungen bzw.
Gitarrensätzen, Vokalsätzen, Dudelsack, Drehleier.
Ich baue meine Instrumente zum Teil selbst (Drehleier, Wappengitarre,
Knickhalslaute siehe HP)
=>Der andere Fokus liegt auf der Pflege der fränkischen Musik (Sammlung "Freiherr
von Dithfurt" 18.19. Jh.)
Ein "Special" ist dabei die Aufführung der fränkischen Weihnacht
(Weihnachtsgeschichte von Hans Mehl in fränkischer Mundart)
unterlegt mit mittelalterlichen & fränkischen historischen
Weihnachtsliedern.
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Musica
Vulgaris
Musica Vulgaris, Spielleute für alte Musik sind ein
Ensemble für Mittelalter- und Folkloremusik. Musica Vulgaris sind
Detlef und Holger Fischbuch, nebst Frank Kummer, der als
langjähriger Freund und Weggefährte schon fast zur Familie gehört.
Die drei sympathischen Musiker stammen aus dem Norden Hessens, dem
märchenhaften Land zwischen Werra und Fulda. Dort, wo sich Fuchs und
Hase noch „gute Nacht“ sagen und Frau Holle auf dem Hohen Meißner
ihre Betten ausschüttelt. |
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Barde Knud Seckel - Link neues FensterKnud Seckel ist als
Minnesänger bundesweit bekannt geworden. Durch Studium
(Musikwissenschaft, Romanistik und Kunstgeschichte) und Erfahrung
bei diversen Gruppen (Wünnespîl, Trecento, Wildwuchs...) weiß er in
die Tiefen des Mittelalters inhaltlich und musikalisch zu entführen.
Minnelyrik, Vagantenlieder, Ependichtung (u.a. Nibelungenlied) und
Tanzmusik des Mittelalters spiegeln eine Atmosphäre aus der
Stauferzeit wieder. Seine tönende, lyrische Stimme verleit Liedern
eine geheimnisvolle Eleganz. |
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Des Minnesangs Frühling - Link neues FensterHöfische Musik
und Unterhaltung des Mittelalters |
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Spielleute
Rabensang - Link neues Fenster
Die Gruppe Rabengesang sind in der Grundbesetzung vier
Musikanten. Sie können jedoch auf Anfrage 2 - 6 Musikanten buchen.
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Mittelalterliche SpielmannskulturDie hochmittelalterliche Spielmannskultur entstand gegen Ende des 11. Jahrhunderts zunächst südlich und nördlich der Pyrenäen und breitete sich im Verlauf des 13. Jahrhunderts über ganz Westeuropa aus. Die ältesten Bezeichnungen der Spielleute sind joglar und jogleor. Sie unterhielten ein zahlungskräftiges Publikum durch möglichst spektakuläre Kunststücke. Unter diesen Spielleuten befanden sich spätestens seit Anfang des 13. Jahrhunderts auch Instrumentalspieler. Der Minnesänger Guiraut de Calancon zählt in dieser Zeit bereits neun Instrumente (Fidel, Harfe, Drehleier u.a.) auf, die von jongleurs gespielt würden. Aufgrund der Quellenlage ist es leider nicht möglich, die Wurzeln dieser frühen Instrumentalmusik im Abendland näher zu beschreiben. Jedoch sind aus dieser Zeit eine stattliche Anzahl bildlicher Darstellungen von Spielmannsinstrumenten erhalten. Dazu zählen außer den Reliefen an Kathedralen und Buchilluminationen auch eine Reihe von Abbildungen in musiktheoretischen Traktaten. Herrad von Landsberg hat in ihrem Hortus deliciarum ebenfalls Musikinstrumente abgebildet wie die Harfe und eine Drehleier (Organistrum oder Symphonia) Diese finden sich in erster Linie als Miniaturen in Prachthandschriften, von denen die berühmteste eine Ausgabe der spanischen Cantigas de Santa Maria[1] aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ist. Dieser Codex enthält (neben einer mehr als stattlichen Liedersammlung) eine ganze Reihe von Illuminationen, die Musiker (meist paarweise) mit diversen Instrumenten zeigen. Auftraggeber dieser Handschrift war König Alfons X. von Leon und Kastilien († 1284). Etliche schriftliche Quellen bezeugen, dass sich unter den jongleurs und spilleuten im Verlauf des 13. Jahrhunderts auch fahrende Instrumentalmusiker befunden haben. In diesem Jahrhundert erfolgt aber bereits auch ein sehr deutlicher Aufschwung der Städte. Diese werden neben den jeweiligen Landesherrschern nach und nach zum zweiten Förderorgan von Instrumentalmusik, indem sie Stadt"pifer" oder - "dromper" in ihre Dienste nehmen. Musikantenzünfte finden sich seit 1288 (Nikolaibruderschaft in Wien). Somit waren die entscheidenden Weichen für den neuzeitlichen Instrumentalmusiker bereits im 14. Jahrhundert gestellt. Daneben bildet sich in den Landsknechtsheeren seit dem 15.& nbsp;Jahrhunderts der militärische Spielmannszug. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spielmann_(Musiker) |
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