|
Ewige Steine
Steinbildwerke aus dem spätmittelalterlichen Konstanz
Webadresse:
http://www.konstanz.de/index.html

16. April 2011 bis Sommer 2012
Sonderausstellung des Rosgartenmuseums mit Bau und Vemögen
Baden-Württemberg/Münsterbauhütte im Richentalsaal im Kulturzentrum
am Münster um im Kreuzgang des Münsters
Wer im Mittelalter von Hegne oder Allenbach auf Konstanz zuritt,
konnte schon von weitem die Silhouette der Stadt erblicken, mit
ihren vielen Kirchen, den zahlreichen Türmen und Toren der
Stadtbefestigung und herrlich geschmückten Patrizierbauten. Aus
Stein erbaut, für die Ewigkeit. Scheinbar unverwüstlich und dennoch
war der Sandstein der Mode und dem Zahn der Zeit preisgegeben. Als
die Bürgerschaft im frühen 19. Jahrhundert den Abbruch der
Stadtbefestigung beschloss, um die Unterhaltskosten zu sparen, aber
auch um der Ausdehnung der Stadt Platz zu schaffen, mussten viele
Zeugnisse der frühen Baumeisterkunst weichen. Der Gründer des
Rosgartenmuseums, Ludwig Leiner, rettete damals zahlreiche
Architekturelemente, wie Arkadenbögen, Maßwerkfenster, Kapitelle
oder figürliche Bauplastiken, vor dem Untergang. Gemeinsam mit dem
staatlichen Hochbau- und Universitätsbauamt Konstanz und der
Münsterbauhütte inszenieren wir herausragende Beispiele dieser
„ewigen Steine" und „steinernen Urkunden" aus dem
spätmittelalterlichen Konstanz vor kraftvollen farbigen
Hintergründen: Wir zeigen unter anderem gotische Wasserspeier,
allegorische Köpfe auf einem Säulenkapitell, geheimnisvolle
Grabmale, ausdrucksstarke Tierdarstellungen, fein geschnittenes
Maßwerk und, als ein besonderes Highlight, die original erhaltene
Münsterspitze von 1856, die beim Erdbeben von 1911 herunterfiel,
aber aufbewahrt wurde. Die Ausstellung „Ewige Steine" ist eine
ungewöhnliche Verbindung von stillen Steinen und lauten Farben, eine
Erinnerung an die spätmittelalterliche Stadt, ihren
architektonischen Gestaltungswillen und die zeitlose Bildhauerkunst
der Gotik und der Renaissance. Eine mehrsprachige Begleitpublikation
ist geplant.
|
|
Salzburg Museum
Ars Sacra
Kunstschätze des Mittelalters aus dem Salzburg Museum
Webadresse:
http://www.verbale.org/verbale/at/de/salzburg-museum-ars-sacra

"ARS SACRA. Kunstschätze des Mittelalters aus dem Salzburg Museum" -
8 Jahrhunderte Kunst, 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, mehr als
300 Objekte aus fast allen Sammlungen des Hauses, eine eigens
konzipierte Kinderwelt und ein umfangreiches Museumspädagogisches
Programm: Das Salzburg Museum präsentiert vom 17. 12. 2010 bis 29.
01. 2012 die größte Mittelalterausstellung in Salzburg seit fast 40
Jahren und widmet das gesamte 1. Obergeschoß der herausragenden
Stellung Salzburgs im Mittelalter.
Rund acht Jahrhunderte Kunst sind in der Sonderausstellung "ARS
SACRA. Kunstschätze des Mittelalters aus dem Salzburg Museum" mit
mehr als 300 Objekten aus allen Sammlungen des Hauses vertreten. Auf
1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden zum größten Teil
kirchliche Kunstwerke gezeigt. Nach einer Einführung in das Thema
inklusive chronologischer Übersicht über die Zeit steht die
thematische Präsentation der Objekte im Mittelpunkt. So sind den
einzelnen Ausstellungsräumen Titel wie "Christus", "Maria", "Musik"
oder "Handschriften" zugeordnet. |
OTTO DER GROSSE UND DAS RÖMISCHE REICH
KAISERTUM VON DER ANTIKE ZUM MITTELALTER
LANDESAUSSTELLUNG SACHSEN-ANHALT
27.AUGUST BIS 9.DEZEMBER
2012
http://www.otto20...
KAISERTUM IM ERSTEN JAHRTAUSEND
Im Jahr 2012 jährt sich zum 1100. Mal der Geburtstag Kaiser Ottos des Großen und zum 1050. Mal seine Kaiserkrönung. Das Kulturhistorische Museum Magdeburg zeigt aus diesem Anlass in einer großen Sonderausstellung die faszinierende Entwicklung des Kaisertums von der Antike bis zu Otto dem Großen.
Mit Caesar und Augustus entstand in der römischen Antike die Herrschaftsidee des Kaisertums, die im Römischen Imperium seit Konstantin mehr und mehr vom Christentum geprägt wurde. Ab dem 6. Jahrhundert blieb das römische Kaisertum auf das östliche Mittelmeergebiet, das Byzantinische Kaiserreich, beschränkt.
Als im Jahr 800 der Papst in Rom den fränkischen König Karl den Großen zum Kaiser krönte, wurde das weströmische Kaisertum mit einem Herrscher erneuert, dessen Machtbasis nördlich der Alpen lag. Otto der Große, der seit seiner Kaiserkrönung 962 in seinem Siegel die Bezeichnung »Otto Imperator« führte, verankerte das Kaisertum endgültig im Norden.
»Die Zusammenschau von Antike und Mittelalter wird neue, auch ungewohnte kulturelle Perspektiven und Linien eröffnen, die einem solchen Vorhaben in einer wachsenden Zahl kulturhistorischer Präsentationen einen herausragenden Ort verleihen.«
Prof. Dr. Bernd Schneidmüller
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
ANTIKE TRIFFT MITTELALTER
Das Ausstellungsprojekt zeigt erstmals die Bedeutung des Kaisertums in der europäischen Geschichte des ersten Jahrtausends. Kostbare Originalobjekte aus Antike und Frühmittelalter verdeutlichen Macht und Anspruch des römischen Kaisertums sowie die Wandlungen dieser Herrscheridee im Frühmittelalter.
Nach den großen Magdeburger Europaratsausstellungen »Otto der Große« 2001 und »Heiliges Römisches Reich« 2006 sowie der Landesausstellung »Aufbruch in die Gotik« 2009 lädt das Kulturhistorische Museum im Jahr 2012 wieder zu einer Ausstellung von europäischem Rang nach Magdeburg, der einstigen Lieblingspfalz Ottos des Großen, ein.
Ausstellung "Die blut'ge Affair' bei Lützen. Wallensteins Wende"
Albrecht von Wallenstein und Schlachtfeldarchäologie in Lützen
Albrecht von Wallenstein (1583-1634) ist eine der faszinierendsten und umstrittensten Personen des 17. Jahrhunderts und vielleicht auch darüber hinaus. Feldherr, hervorragender Ökonom, Kunstmäzen, Bauherr und Diplomat sind Stichworte, die viele mit ihm verbinden. Sein tragischer Tod, die Ermordung des vermeintlichen Verräters, hat Generationen nach ihm fasziniert und Historiker wie Literaten in den Bann gezogen. Schiller prägte Wallensteins Namen, der eigentlich Waldstein hieß.
Innerhalb dieser Ausstellung werden Funde vom Lützener Schlachtfeld des Jahres 1632 ausgestellt, die in den vergangenen fünf Jahren geborgen wurden. Sie erzählen ihre eigene Geschichte der Schlacht zwischen den Heeren Wallensteins und Gustav II. Adolfs von Schweden.
Die internationale Ausstellung in Lützen entsteht zusammen mit vielen namhaften Institutionen aus Deutschland, Schweden, der Tschechischen Republik und der Schweiz, darunter das Nationalmuseum und der Tschechische Senat in Prag oder das Staatliche Museum Schwerin und das Museum in Cheb.
Ausstellungsdauer: 24. März bis 29. Juli 2012
http://www.wallen...uetzen.de/
Öffnungszeiten
Die Ausstellung "Die blut'ge Affair' bei Lützen. Wallensteins Wende" beginnt am 24. März 2012 und endet am 29. Juli 2012.
Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10:00 - 18:00 Uhr (letzter Einlass eine halbe Stunde vor Schließung).
Für Gruppen ist nach vorheriger Anmeldung ein Besuch der Ausstellung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.
Ab Juni 2012: Neue Ausstellung auf Burg Prunn:
Ritter, Recken, edle Frauen – Burg Prunn und das Nibelungenlied
Kontakt und weitere Infos:
Burg Prunn
93339 Riedenburg
Tel.: (0 94 42) 33 23 • Fax: (0 94 4 2) 33 35
befreiungshalle.kelheim@bsv.bayern.de
http://www.burg-p...
Öffnungszeiten
Sonderausstellung:
31. Mai – 30. September 2012
April – Oktober: 9.00 –18.00 Uhr (letzte Führung 17 Uhr), täglich geöffnet
November – März: 10.00 – 16.00 Uhr (letzte Führung 15.30 Uhr), montags geschlossen
Besichtigung nur mit Führung (während der Sonderausstellung halbstündlich, sonst stündlich)
Eintritt
Euro 5,- (regulär)
Euro 4,- (ermäßigt; auch für Gruppen ab 15 Personen)
KÖNIGINNEN DER MEROWINGER
Adelsgräber aus den Kirchen
von Köln, Saint-Denis, Chelles und Frankfurt
• 10. November 2012 bis 24. Februar 2013
In Zusammenarbeit mit dem Musée d’Archéologie nationale
de Saint-Germain-en-Laye und der Domschatzkammer Köln
Anlässlich seines 75-jährigen Bestehens wird das
Archäologische Museum Frankfurt im Winter 2012/2013
die exzeptionellen Grabausstattungen dreier namentlich
bekannter Königinnen aus dem mythischen Geschlecht
der Merowinger ausstellen: von Wisigarde aus dem
Kölner Dom († ca. 540), Arnegunde aus der Kathedrale
von Saint-Denis († ca. 575) und Balthilde aus der Kirche
von Chelles († ca. 680).
Ergänzt werden die Königinnengräber durch das reiche
Kindergrab unter dem Frankfurter Dom (frühes 8. Jh.).
Es handelt sich um die birituelle Doppelbestattung eines
4–5-jährigen christlichen Mädchens aus hohem fränkischen
Adel und eines weiteren gleichaltrigen Kindes, das jedoch
nach altgermanischer Sitte in ein Bärenfell gewickelt und
verbrannt worden war. Neueste Forschungsergebnisse
werden hier erstmals einer breiteren Öffentlichkeit
vorgestellt.
Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
D-60311 Frankfurt am Main
Telefon 069/212-35896
Fax 069/212-30700
http://www.archae...ankfurt.de